Acht Werke, gemalt in den Jahren der Emigration — von Russland nach Estland und dann nach Portugal (2022–2026). Jedes Gemälde ist ein Gedanke, ein inneres Wort oder Bild, malerisch verarbeitet: über das Fortgehen, über Ungewissheit, über das Sich-Anpassen und darüber, was einem hilft, in Zeiten des Wandels Halt zu finden.
Die Werke verbinden wiederkehrende Motive: Vögel als Zeichen für Migration und Freiheit; Nest und Kokon als ein Zuhause, das man mit sich trägt oder neu baut; warmes Licht auf tiefblauem Grund als Hoffnung und inneres Gleichgewicht; feine Fäden als eine Verbindung, die beim Umzug nicht reißt. Von „Gedanken“ und „Worte“ am Anfang des Weges über „Zuhause“, „Seidenspinner“, „Glücksvogel“ und „Schätze“ bis zu „Zuhause ist, wo wir zusammen sind“ — wo das Zuhause endlich im Inneren gefunden ist, in den Menschen, die einem nahestehen. Der gemeinsame Gedanke der Serie: Zuhause sind nicht Wände oder Grenzen, sondern das, was man in sich trägt.








